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Warum ist es so wie es ist?

"So wie es jetzt ist kann es nicht bleiben
der Zeitpunkt ist nicht schlecht grad gut genug
Zeichen gibt's genug wir brauchen Wunder und wir zwei wärn für den Anfang schon ganz gut"
-> Silbermond - Zeit für Optimisten


Warum kann ich meine eigene Meinung nicht für mich behalten? Warum muss ich meine Meinung die sich manifestiert hat immer weiter tragen, begründen und ja, irgendwie auch deutlich zeigen dass ich die Meinung der anderen nicht teile? Es hat mir noch nie etwas gebracht so zu sein wie ich bin, jedenfalls… na ja, ich meine… meine Meinung zu vertreten. Keiner teilt diese und am Ende ist man wieder allein. Ich weiß nicht genau warum ich mich so dringend mitteilen muss, warum ich nichts für mich behalten kann. Ich wüsste es zu gerne, ich würde gerne den wirklichen Grund wissen warum ich immer etwas zu sagen habe. Ich mache mich schlicht und einfach, immer unbeliebt in der Regel bin ich nämlich immer anderer Meinung als meine Mitmenschen. Ich versuche meine Meinung zu befestigen mit irgendwelchen Argumenten und versuche auch die Meinungen der anderen mit Gegenargumenten zu erschüttern gerade so als ob ich sie somit davon überzeugen könnte das ICH recht habe. Ich bin eine Besserwisserin…. Ich tue stets so als wisse ich alles besser, ich hör mich vielleicht genauso gerne reden wie mein Großvater… bin genauso wie meine Großmutter und er die keine andere Meinung für richtig halten außer die eigene. Ich wäre gerne anders… ich würde gerne ruhiger sein, ein Niemand. Ein leises Niemand nicht wie jetzt – ein Niemand mit riesen Klappe. Ich weiß alles und vor allem besser, ich lege mich bereitwillig mit anderen an, dass ich so selten eine auf die Nase bekommen habe wundert mich eigentlich. Irgendwie komisch das es nur in der Grundschule und bis ca. 7 Klasse ging, die Schläge…. Vielleicht hätte ich mich weniger verstecken sollen, hinter Büchern und meiner Phantasie. Vielleicht sollte ich nicht davon ausgehen das nur ICH mich gewählt ausdrücken kann sondern auch andere, vielleicht sollte ich es schaffen das ich andere endlich in Ruhe lasse und nicht als Welt Verbesserin fungieren will. Ich kann die Welt nur ändern, wenn ich mich selbst ändere, den Rest müssen die anderen erledigen. Nur irgendwie schaffe ich das nicht. Ich habe das Gefühl als könne ich mich nur entfalten wenn ich kund gebe was ich denke. Andererseits, gebe ich nur über, in meinen Augen, belangloses Auskunft. Dinge die mich wirklich bewegen gehen dann doch niemanden etwas an. Die fresse ich in mich rein und verpacke sie zu einer tickenden Zeitbombe bis sie explodiert ich auf die Knie falle und um Verzeihung bettel…. Ich weiß nicht wen ich anbetteln, welche Verzweiflung mich dann immer packt die mich von innen heraus zerstört. Aber sie ist mächtiger als ich und ich ertrage sie nicht. Ich bin schon so oft auf den Knien gewesen, vielleicht versuche ich aus diesem Grund andere von mir zu überzeugen. Weil ich schon so oft an mir gezweifelt habe, weil ich mich schon so oft gehasst habe, das ich so Anerkennung suche. Ich hänge an meinem Kaninchenhaar( um die Metapher Gaardens zu missbrauchen) und wehe in dem starken Zug des Zauberers ungeschützt hin und her und rufe dabei meinen Mitmenschen laut zu, doch keiner von ihnen wird mich bei dem tiefen Absturz auffangen noch wird mir jemand von ihnen wieder auf helfen. Ich werde jeden Tag neu geboren und doch, bin ich stets dieselbe. Man sollte meinen ich könne aus meinen Fehlern lernen weil ich sie erkenne weil ich sie wahr nehme weil ich sie beschreiben kann, doch nur weil man etwas sieht und vor allem EINsieht heißt das noch lange nicht das man damit eine Besserung erreicht. Ich wäre gerne ein Joker…. Nicht eine einfache Spielkarte, nein, solch Joker wie in dem Kartengeheimniss. Vielleicht muss ich all diese Last tragen damit ich ein Joker sein kann. Vielleicht muss man all diese Gefühle haben um die Welt zu verstehen und sie zu hinterfragen. Vielleicht mach ich mir aber auch einfach nur zu viel Gedanken und zerstöre somit mein eigenes Leben. Vielleicht… sollte ich sterben…. Niemand ist bereit mir die Hand zu reichen wenn ich weine. Niemand kennt mich weinend, niemand versteht was in mir ist. Ein Monster, jederzeit bereit sich selbst zu verschlingen. Ich habe das Gefühl alles zu verschlingen und die Welt? Sie verschlingt mich. Ich will so gerne sein wie alle, normal, mit normalen Gefühlen und Gedanken wie andere 21 Jährige Frauen, andererseits macht mir nichts mehr Angst als jedermann zu sein. Warum ist sowohl Jedermann sein nichts für mich als auch Niemand? Ist Niemand besser als Jedermann? Niemand ist womöglich der einzige Weg um das Selbst zu füllen. Ich weiß nicht ob es im Leben leichter ist eine billige Kopie von jemanden zu sein, den es womöglich nicht einmal gibt und somit eine Kopie von tausend anderen Kopien zu sein ohne Hintergrund, ohne Hirn ohne Gedanken; als man selbst. Viele wählen den Weg der Kopie…. Nur bei welchen dieser Wege stehen wir am Ende unserer Zeit nicht da und fühlen uns schuldig weil es der Falsche Weg war? Viele Entscheidungen habe ich getroffen und jede hab ich stets bereut… wäre es auch so gewesen wenn ich anders entschieden hätte oder ist die Entscheidung selbst bereits die Falsche Wahl?

Wer führt mich wenn ich erblinde?
Himo

28.10.08 21:45
 
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